Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte AnsichtName: Skippertreffen Senheim 2013-12.JPGAnsichten: 1Größe: 63,6 KBID: 112303
Sicherheitsausrstung auf Sportbooten
Voraussicht und Vorbeugen sind die Grundlagen fr die Sicherheit an Bord, gleichgltig, ob es sich um Surfbretter, Kanus, Schlauch-, Ruder-, Motorboote, oder Segelboote handelt.
Die richtige Ausrstung hilft, die meisten Schwierigkeiten der Fahrt zu meistern und widrigen
Wetterbedingungen zu trotzen.
Vor Antritt der Fahrt muss die Ausrstung auf Vollstndigkeit und Funktionstchtigkeit berprft werden.
Die Verkehrsvorschriften verlangen grundstzlich eine Ausrstung, welche die Sicherheit der an Bord befindlichen Personen und die Sicherheit der Schifffahrt gewhrleistet.
Wenn man sich dort bewegt, wo Berufsschifffahrt stattfindet, ist es absolut notwendig, sicherzustellen, dass bei einem Ausfall des Hauptantriebes (z.B. Motorschaden oder Seil in der Schraube, Flaute bei Seglern...) noch die Mglichkeit besteht, die Fahrrinne zu verlassen oder Fahrzeugen auszuweichen.
Die Groschifffahrt ist durch lange Anhaltewege oft nicht in der Lage, liegengebliebenen Fahrzeugen auszuweichen. Sie sollten daher ber einen zweiten Antrieb fr Notflle verfgen. Dies kann bei kleineren Fahrzeugen ein (besser zwei) Paddel sein, bei greren Fahrzeugen (Segelbooten) ist ein zustzlicher kleiner Auenborder, der Betriebsbereit montiert sein sollte, zu empfehlen. Beachten Sie dabei jedoch die Fhrerscheinpflicht je nach Revier. Grere Fahrzeuge sollten einen Anker an Bord
habe, um im Notfall das Boot auerhalb der Fahrrinne zumindest auf der Stelle halten zu knnen.
Darber hinaus werden folgende Ausrstungsgegenstnde empfohlen:
- zwei tragbare Feuerlscher der Brandklasse ABC, entsprechend DIN 14406, amtlich geprft, gebrauchsfertig und leicht erreichbar montiert;
- ein Schpfgef zum Wasserschpfen oder eine von Hand bedienbare Bilgen-Pumpe;
- ein Anker mit ausreichend langer Leine (Regel: Schiffslnge x 3, mindestens 20m) oder ausreichend langer Kette;
- Handlampen, davon eine besonders lichtstark, die auch zum Geben von Notsignalen geeignet ist, spritzwassergeschtzt, mit Reserve-Batterien und Birnen
- eine Erste-Hilfe-Ausrstung; Verbandskasten
- ein Radar-Reflektor;
- Absperrventile an allen Kraftstofftanks;
- eine ohnmachtssichere Rettungsweste (mit CE-Kennzeichen) fr alle an Bord befindlichen Personen;
- mindestens ein Rettungsring oder Schwimmkissen jeweils mit umlaufender Griffleine;
- eine schwimmfhige Rettungsleine von mindestens 16m Lnge;
- Bootshaken fr An- und Ablegemanver sowie eine ausreichende Anzahl Fender;
- entsprechendes Werkzeug
- Ersatzteile
- Reservekanister
- eine rote Flagge, Mindestma 60 x 60 cm, zur Kennzeichnung bei Manvrierunfhigkeit
- Schallgert zum Geben der erforderlichen Signale nach den Verkehrsvorschriften


Versicherung von Sportbooten
Anders als fr Straenfahrzeuge gibt es fr Sportboote keine Versicherungspflicht. Jeder Wassersportler haftet jedoch fr alle Schden, die er im Zusammenhang mit dem Besitz oder Gebrauch eines Sportbootes einem Dritten schuldhaft zufgt. Es wird daher jedem Bootseigner dringend empfohlen, zumindest eine Haftpflicht-versicherung abzuschlieen, die Schden, die schuldhaft herbeigefhrt wurden, reguliert oder auch die Abwehr von unberechtigten Ansprchen bernimmt. Daneben wird der Abschluss einer Yacht-Kasko-Versicherung empfohlen. Die Yacht- Kasko-Versicherung versichert Schden am eigenen Boot und zwar Totalverlust und Teilschden.

brigens, die beste Ausrstung hilft nichts, wenn sie erst
gesucht oder einsatzklar gemacht werden muss!

Quelle: WSP-RLP